Dienstag, Oktober 17, 2006

Pan`s Labyrinth von Guillermo del Toro

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Liebe Freunde ! Macht euch bereit für den neuen Film Pan´s Labyrinth von Guillermo del Toro, dem mexicanischen New-Horror Meister, der den meisten von euch wohl durch seine Hollywoodausflüge Blade 2, Hellboy und Mimic bekannt sein dürfte, den ihr aber besser wegen seiner spanisch sprachigen Produktionen The Devils Backbone und Cronos kennen solltet. Sein neues Machwerk ist wieder fernab von Hollywood entstanden und scheint eine echte Perle geworden zu sein. In Cannes ist er begeistert gefeiert worden und man konnte Stimmen vernehmen, die Laberinto del Fauno, wie der Film im Original heißt, noch deutlich vor dem Gewinner The Wind That Shakes the Barley von Ken Loach gesehen haben wollen. In diesen Kreisen spricht man schon von dem Oscar für den besten ausländischen Film. Der Film scheint genauso auf einer politischen wie fantastischen Ebenen zu funktionieren:

Spanien im Jahr 1944: Obwohl der Bürgerkrieg in Spanien offiziell zu Ende ist, gibt es immer noch Kämpfe zwischen der Truppen des siegreichen Franco-Regimes und vereinzelten Widerstandsgruppen. Die schwangere Carmen hat vor kurzem erneut geheiratet und zieht mit ihrer Tochter Ofélia zu ihrem neuen Ehemann, dem grausamen Hauptmann Vidal, der die Einsätze gegen die Guerilla-Truppen leitet und Gefangene sadistisch foltern lässt. Bei ihren Streifzügen in ihre neue Umgebung entdeckt Ofélia ein geheimnisvolles Labyrinth, in dem der ebenso anziehende wie schreckliche Wächter des magischen Ortes, Pan, dem Mädchen eine geheimnisvolle Offenbarung macht: Sie sei die verschwundene Prinzessin eines märchenhaften Königreiches, doch sie müsse zuerst drei Prüfungen überstehen, bevor sie in ihr Reich zurückkehren könne. Widerwillig lässt sich das Mädchen auf die Prüfungen ein, während sich zur gleichen Zeit die Schwangerschaft ihrer Mutter immer komplizierter gestaltet. (Kino-Zeit.de)

Ich bin nach dem Trailer sehr auf den Geschmack gekommen und freu mich schon richtig darauf, dass der Film bei uns bald zu sehen sein wird. In den USA ist er für Dezember angekündigt. Für Deutschland konnte ich kein genaues Releasedate ausmachen. Ich hoffe wir bekommen das ganze bald zu sehen. In mehreren Reviews war auf jeden Fall zu lesen, dass wir es hier mit einem ganz großen Jahreshighlight zu tun haben. Hat den Film jemand von euch zufällig schon gesehen ? Dann bitte ich um Kommentare !

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Blogcritics Review
Review - Aint It Cool





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Casino Royal - Test Screening

Trailer
Am 23. November läuft der neue James Bond bei uns in den Kinos an. Bei dem Gedanken an einen 007 stellt sich bei mir eigentlich keine großartige Euphorie ein. Waren doch die letzten Teile dieser Agenten Franchise Reihe mehr oder minder bekloppt. Pierce Brosnan war einigermaßen zu verkraften, die Filme hatten morgens nach einem ordentlichen Besäufnis den nötigen Unterhaltungswert und vertrugen sich immer ganz gut mit der Alka-Seltzer. Aber so richtig kam die ganze Schose nicht mehr aus den Puschen.
Genau aus diesem Grund hat man sich nun beim 21 sten Bond was neues einfallen lassen. Wie schon bei BatMan war im Vorfeld immer etwas von "Wiederbelebung" und einem Neuanfang der Serie zu hören. Dafür hat man tief in den Werken von Ian Fleming gegraben und sein allerstes Abenteuer namens Casino Royal gehoben, in welchem sich Bond zu Beginn noch nicht einmal 007 nennen darf.

Auf der Besetzungscouch gab es ordentlich Rabatz. Bei der Frage, wer den neuen Bond spielen soll scheiden sich die Geister und es waren die unterschiedlichsten Namen im Gespräch. Mit der Besetzung von Daniel Craig hat man auf jeden Fall Mut bewiesen. Der erste blonde Bond wird auf die Menschheit losgelassen. Für viele ein absolutes "No". Nachdem dann noch durch die Klatschpresse von den Dreharbeiten berichtet wurde, dass sich der neue Agent mit der Lizenz zum töten anstellt wie ein fünjähriger weinerlicher Junge, der jede Tauchszene verhunzt, weil er wieder ein bisschen pippiwarmes Wasser in der Karibik geschluckt hat, war die Häme groß. In meinen Augen aber trotzdem die richtige Entscheidung, da ich erstens Daniel Craig nach Layer Cake einen BadAssBond zutraue und er durch sein völlig anderes Erscheinungsbild nicht immer wieder mit Sean Connery verglichen werden wird.

Auf Aint It Cool ist jetzt der erste Bericht eines Testscreenings eingegangen. Das ganze hört sich unglaublich vielversprechend an und es scheint, als ob die Wiederbelebung geglückt sei und wir uns auf einen echten "Auf die Fresse" Bond freuen können. Mehr Proll, weniger Gentlemen. Mehr Pils, weniger Wodka Martini. Und wenn er dann doch mal seinen Lieblingsdrink schlürfen will und der Bartender ihn fragt: "Geschüttelt oder gerührt ?" knallt er uns ein "Do I look like I care ?" vor den Latz. Reanimation erfolgreich. Hoffentlich...


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Everything is Illuminated von Liev Schreiber

Der Film Everything is Illuminated basiert auf dem sehr erfolgreichen Debütroman (2002) von Jonathan Safran Foer, der ihn vor ein paar Jahren in die Topliga der neuen amerikanischen Literaten katapultierte. Die Geschichte erzählt die von der Reise des jungen jüdischen Schriftstellers Jonathan Safran Foer, der sich auf den Weg in die Ukraine macht, um die Frau zu finden, die zur Zeit des 2. Weltkriegs seinen Großvater vor den Nazis gerettet hat. Auf diesem Roadtrip durch das ukrainische Hinterland wird er von dem Kangool liebenden Ostblock B-Boy Alex, seinem angeblich blinden Großvater, der das Auto fährt und dessen läufiger Hündin Samy Davis Jr.Jr. begleitet. Die unterschiedlichen Kulturen prallen rums-bums aufeinander. Der jüdische Amiliterat, der an-globalisierte Kommunisten-Breaker und Opa-Antisemit haben zu Beginn ihre Startschwierigkeiten, kommen aber, je näher man der Vergangenheit auf den Versen ist Spur, immer besser miteinander aus. In Rückblicken erfährt man dabei immer ein bisschen mehr über die Umstände der damaligen Rettungstat. Wer war diese Frau ? Und was zum Teufel ist Trachimbrod ? Fragen über Fragen. Und der Film wartet bis zum Schluß bis sich alles erleuchtet. Im ersten Part des Films überwiegt der abstruse Humor. Je weiter wir uns doch dem Ende nähern, umso tragik-trauriger werden die miterlebten Geschehnisse. Diese Zweigeteiltheit wurde dem Film oft vorgeworfen. Mich hat sie in keinster Weise gestört. Ich war sehr zufrieden mit der Erleuchtung und werde mir als nächstes auch noch mal das Buch zu Gemüte führen. Uns Elijah aka Frode ist in diesem Streifen erträglich und Opa und Enkel Ukraine sind zwei geile Kollegen. Der Regisseur bei diesem Machwerk ist Liev Schreiber; seine erste Regiearbeit und eigentlich eine Person, die wir eher vor der Kamera kennen (Scream, Manchurian Candidate, The Omen)
Recommended...




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Loose Change - Doukmentation über 9/11



Die Doku Loose Change von Dylan Avery befasst sich mit alternativen Erklärungen zu den Anschlägen vom 11. September und ist gefundenes Fressen für all die Hobby Verschwörungstheoretiker da draußen und wirbelt in den Google Video TopTen viel Staub auf ! Demnach gab es erhebliche Mängel bei den Ermittlungsverfahren. Die Anschläge seien kein terroristischer Akt, sondern ein geschickt von der Regierung eingefädeltes Komplott. Da werden Erinnerungen an Eugene Jareckis Doku "Why We Fight wach, in der er ausgehend von Eisenhowers Abschiedsrede, in der er den Begriff "military-industrial-complex" prägte, die Frage aufwirft, welche politische, ideologosche oder ökonomische Macht Amerika immer wieder drängt gegen neue "Gegner" zu kämpfen.
Die einen preisen die beiden Dokus, die anderen zerreissen sie in der Luft und werfen ihnen wiederum Unsachlichkeit und Faktenverdreherei vor. Tatsächlich ist 2006 eine neue Version von Loose Change erschienen, in der gemachte Fehler korrigiert wurden.
Wie das ist immer so ist... man bleibt auf der Strecke, sagt man mal "Uhhh" und "Ahh", glaubt man dem einen und lässt sich von dem anderen wieder eines besseren belehren. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wieder irgendwo anders. Und weil wir nicht wissen, wo das ist, bauen wir uns aus all den Ersatzstücken, die wir beliefert bekommen uns unsere eigene und lassen das Focaultsche Pendel schwingen... und das hat ja auch seinen Reiz...


Why we fight - Trailer



Eisenhowers Rede über den militärisch-industriellen Komplex



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Mysterious Skin von Gregg Araki

Mysterious Skin. Ein unbequemer Film über ein schwieriges Thema. Zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, spielen zusammen in der gleichen Baseball Mannschaft, sind aber nicht weiter miteinander befreundet. Brian, ein schüchternes, eher unsportliches Kind, wird nach einem Baseballspiel nicht von seinen Eltern abgeholt. Später wird er mit blutender Nase und fehlendem Erinnerungsvermögen an die letzten Stunden im Schrank gefunden. Seitdem ist er von dem Gedanken besessen von Ausserirdischen entführt worden zu sein, die Experimente an ihm durchgeführt haben sollen.
Der ohne Vater aufwachsende Neil, der schon sehr früh als Kind seine homosexuelle Neigung entdeckt, ist der Star des Teams und Liebling seines Trainers, den er vergöttert und von dem er später missbraucht wird. Nachdem der Film die Ausgangsbasis in der Kindheit gelegt hat, begleiten wir die beiden Protagonisten als Jugendliche, als junge Männer, die versuchen mit den Schatten der Vergangenheit zu leben. Wir begegnen Neil als selbstzerstörerischen Sricher, der innerlich abgestumpft, vielleicht auf der Suche nach einer Liebe ist, die ihm nach dem Verschwinden des Trainers nie mehr ereilt hat. Eine sehr sonderbare Konstellation, in der der Täter in der Rückschau als Missbrauchender, Spielkamerad, Geliebter und ihn liebender Vaterersatz erscheint, der nach Neils eigenen Worten ihn damals zu etwas "besonderem" machte. Jetzt explodiert seine Vergangenheit nach aussen und er selbst prahlt irgendwann damit, dass er (vielleicht auf der Suche etwas besonderes zu sein) wohl die komplette männliche Kleinstadt gefickt haben müsse.

Brian hingegen sucht im Inneren. Er entwickelt sich zum verklemmten, körperlich steifen, asexusllen jungen Menschen, der getrieben von der Ungewissheit und seinem UFO-wahn versucht Schlüssel zu finden, um die dunkle Tür in ihm zu öffenen, um sich dem Geheimnis Schritt für Schritt zu nähern, dass tief verborgen und verdrängt wie ein schwarzes Loch die Vergangenheit in sich aufgesogen hat. Dabei hat er Alpträume, in denen er auch immer wieder einen anderen Jungen erkennt, den er später als Neil identifizieren und nach dem er sich schließlich auf die Suche macht, in der Hoffnung mit seiner Hilfe sein Rätsel zu lösen.

Der Film war wahrlich harte Kost, verstörend und schonungslos. Er ist in manchen Szenen sehr explizit, schlachtet sie aber nie aus, sondern meistert sehr sensibel eine schwierige Gratwanderung. Die Schauspieler, allen voran Joseph-Gordon Levitt, geben dabei eine Top Performance und Gregg Araki setzt das ganze durch einprägsamen Bildern gekonnt in Szene. Der Film basiert übrigens auf dem sehr erfolgreichen Roman von Scott Heim, der Anfang September auch in deutscher Sprache erscheinen wird.

Empfehlung !!!



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300 - Zack Snyders Verfilmung von Frank Millers Comicklassiker

Nachdem die Umsetzung von Frank Millers Comicklassiker Sin City ästhetisch und inhaltlich wahrlich gelungen war und Comic-Nerds wie Filmkritiker gleichermaßen zufriedenstellte, zeichnete sich ab, dass auch andere Werke Millers bald ihren Weg auf die Leinwand finden würden. Die großartige Batman Story Year One war ja schon im Gespräch als Darren Arronofsky als Regisseur für die Wiederbelebung des dunklen Ritters sorgen sollte. Seinen Stuhl hat ja dann Christopher Nolan übernommen und... überzeugt. Obwohl ich mich ja immer gefragt habe, wie sich Arronofsky dem Thema genähert hätte. Ich glaube wir hätten einen noch besseren Batman gesehen. Jetzt soll 300 von Frank Milller verfilmt werden. Ein Schlachtenepos, dass die Geschichte einer 300 Mann starken Truppe spartanischer Krieger erzählt, die sich unter ihrem König Leonidas einer riesigen persischen Übermacht stellt, um Griechenland zu verteidigen (480 v. Ch.) Brutale Schlachtgemälde und militärischer Alltag werden von Miller meisterhaft beschrieben.

Jetzt wird das ganze verfilmt und am Anfang dachte ich mir, "wer braucht schon wieder Braveheart, Troja, Gladiator, Alexander und 400.000 ausgelatschte Sandalen, die in Blut waten. Naja, wenigestens keine Orks". Als ich dann aber gehört habe, dass Zack Snyder Regie führt, war ich hoch erfreut. Ein junges Talent, der so einige Zweifler mit seinem Regiedebüt und Remake von Romeros Dawn of the Dead die Mäuler stopfte. Und das bei einem der Horror Kult Klassiker, von dem man vorher dachte, dass man ihn neuzeitlich lieber nicht antasten und beschmutzen sollte. Aber der Zack hat das ganz gut gemacht. Das ganze war kein Meisterwerk aber doch sehr solide Unterhaltung und einer der besseren Horrorfilme der letzten Zeit. Vor ein paar Tagen lief in Amerika unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen das erste 300 Testscreening und es trudeln langsam die ersten Reviews ein. Und ich kann euch eins sagen. Schon lange habe ich nicht mehr so begeisterte Stimmen vernommen. Die Leute scheinen aus ihrem Sitz gefegt worden sein und sprechen vom Film des Jahres; der leider erst 2007 veröffentlich wird. I think he nailed it. Der Style soll der Hammer sein. Das ganze Schlachten-Tam-Tam blutig und brachial und überhaupt hat hier wohl jemand alles richtig gemacht. Das ist der Film, auf den ich mich wie auf keinen anderen freue. Leider ist noch kein Trailer online. Es gibt nur eine 1 minütige Präsentation auf der Comic Con (bei der leider am Anfang immer ein Typ vor der Leinwand steht. Schaut euch dafür das sehr lohnenswerte Production Diary an. Das wird ein Hammer....

Comic Con Teaser + Production Diary 1-5


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Beastie Boys - Awesome I fucking shot that

Immer wieder innovativ bis zum abwinken haben auch die Beastie Boys seit diesem Jahr einen eigenen Konzertfilm am Start. Das besondere bei diesem Machwerk ist, dass vor einem Konzert 50 Digicams an Fans verteilt wurden, die dann freien Zugang zu allen Bereichen der Konzerthalle hatten uns so den Auftritt und das ganze Drumherum aus ihrer eigenen Perspektive gedreht haben. Ein "authorized Bootleg" also. Danach wurde das Material gesichtet und aus den Unmengen an Möglichkeiten ein 90 minütiger Mitschnitt zusammengebastelt, der ohne Schnick Schnack, Effekte und sonstigem Trallala auskommt, sondern nur den ultimativen Kollektiv Fan huldigt, der da sagt: "Awesome, I fucking shot that" Ich weiß nicht, ob der Film einen deutschen Release bekommen wird. In Amiland ist die DVD auf jeden Fall schon draußen.


Awesome I fucking shot that

Beastie Boys Documentary


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